Ich kenne mich mit Vericherungen nicht besonders gut aus. Ich weiß das man eine Privathaftplicht und als junger Mensch eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben sollte. Und ich weiß das (mit Verstand durchgeführt) eine Geldanlage + Risikolebensversicherung günstiger ist als eine Kapitallebensvericherung (KLV). Die Risikolebensversicherung benötigt man eigentlich auch nur wenn man für jemanden (z. B. ein Kind sorgen will/muss).
Das Kündigen einer (Kapital)Lebensversicherung ist ist meines Wissens mit deutlichen finanziellen Verlusten verbunden. Die Versicherungsgesellschaft (Stornogebühren) und im Zweifelsfall der Makler (Provision) bekommen erst mal ihr Geld und den Rest (plus den niedrigeren Zinsen als bei einer “normalen” Geldanlage) bekommt man dann zurück. Meine kurze Internetrecherche ergab das ca. die Hälfte aller KLV vorzeitig gekündigt werden. Das heißt logischerweise die Hälfte aller Versicherungsnehmer wirft Maklern und Vericherungen vermutlich teilweise beträchtliche Mengen Geld in den Rachen. Das machen die sicher nicht freiwillig.
Eine Alternative zur Kündigung ist der Verkauf der Versicherung. Der Käufer zahlt den ursprünglichen Versicherungsnehmer aus und zahlt die Beiträge bis zum Ablauf der Vertragsdauer. Der Verkäufer bekommt für seine Versicherung mehr als wenn er sie direkt der Versicherung zurückgibt, der Käufer erwirtschaftet auch einen Gewinn und die Versicherung bekommt zwar kein Storno verdient aber trotzdem genug.
Eine neue Plattform zum An- und Verkauf von Renten- und Lebensversicherungen ist Lifejack. Im “Web2.0-Style” gehalten funktioniert das Portal unauffällig und lässt sich für mich intuitiv bedienen. Die Software erfährt noch Änderungen/Erweiterungen läuft aber so weit stabil. Das ist ja bei bei neuen Projekten im Web nicht selbstverständlich.
Es gibt einen Rediterechner in den man eine Menge eintragen muss, das ist aber notwendig. Dann sieht man die Rendite, also den “Gewinn”. So kann man die Angebote gleich mal “durchrechnen”.
Den Renditerechner kann man auch mal ausprobieren wenn man nicht verkaufen möchte, aber nachher nicht weinen.
Als Käufer muss man sich legitimieren, es soll ja kein Schabernack getrieben werden. Zur Zeit gibt es noch recht wenige Angebote, aber ich glaube das könnte noch was werden.
Insgesamt eine gute Idee. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber das ist an der Stelle sicher auch nicht gefragt.
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