Das Thema Onlineüberwachung beschäftigt mich ja auch schon länger. Neben den (Grund)Rechtlichen und politischen Fragen stellt sich mir ja immer auch die Frage nach dem wie. Wie will man in aller Regel gut organisierte und planmäßig und sinnvoll vorgehende Terroristen denn online überwachen? Ich nehme an man würde schön ein BSD installien (wahrscheinlich reicht OSX
) und die Netzwerkverbindungen überwachen.
Was auf der anderen Seite (also die Behörden) so läuft kann man sich ausmalen wenn man nur mal beim Deutschlandfunk und bei Spreeblick nachliest. Man findet noch jede Menge mehr im Netz, aber für eine Idee reicht’s.
Aber wenn man schon die ganz bösen Buben nicht erwischt, vielleicht reicht’s ja für die Überführung von ein paar jungen Menschen die sich hochwertiges Liedgut (z.B. die neue Platte von DSDS, die sicher unglaublich teuer in der Produktion war und gar nicht zu Reden vom Wert des geistigen Eigentums) im MP3-Format beschafft haben. Aber jetzt schweife ich ab.
Die ursprüngliche Frage nach dem WIE scheint auch der Exekutive noch nicht so ganz klar zu sein. Das spricht gegen Hysterie, heißt aber auch das Wiederstand noch Sinn macht. Und der sicher nicht wegen der technischen Unzulänglichkeiten.
Widerstand ist immer dann erlaubt, wenn Unrecht zu Recht wird. So zumindest spricht Berthold Brecht. Dass wir uns wehren sollten wenn dubiose Politiker meinen, dass sie uns den Freiheitsrechten berauben koennen, sollte eine Selbstverstaendlichkeit sein. Zumindest sind sich die Blogger, die ja bekanntlich direkt aus dem Poebel stammen, in diesem Punkt groesstenteils einig. Wann aber kommt ein Politiker schon auf die Idee das Volk zu fragen?